Gruppentherapie

Was ist eine Gruppentherapie?

Bei einer Gruppentherapie werden mehrere Personen gemeinsam behandelt. Wie in der Einzeltherapie, basiert unsere Behandlung primär auf dem verhaltenstherapeutischen Konzept.
Die Patienten und Patientinnen können dabei frei über ihre Probleme erzählen und erhalten unmittelbar Rückmeldungen von anderen Teilnehmenden. Die Gruppensitzungen werden immer von einem/ einer Psychotherapeuten/ Psychotherapeutin angeleitet. Hervorzuheben ist, dass jede Person in der Gruppe für sich selbst entscheiden kann wie viel er oder sie mit den anderen Mitgliedern teilen möchte.

Was bieten wir?

Wir bieten eine halboffene verhaltenstherapeutische Gruppe. Halboffen bedeutet, dass neue Patienten und Patientinnen zu einer bestehenden Gruppe hinzukommen können, während andere Personen, die keinen weiteren Behandlungsbedarf haben, ausscheiden. In der Gruppe werden unterschiedliche Störungsbilder (z.B Panikstörungen, Soziale Ängste, Depressionen etc.) und die daraus resultierenden Einschränkungen gemeinsam problem- und zielorientiert behandelt.

Wird eine Gruppentherapie von der Krankenkasse übernommen?

Eine Gruppentherapie, kann genauso wie Einzelsitzungen von der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen werden. Bei Interesse an einer Behandlung in der Gruppe kann zuerst eine „Kurztherapie“ begonnen werden. Hierfür stehen, ohne die Beantragung bei der Krankenkasse, insgesamt 400 Minuten zur Verfügung.
Besteht nach der „Kurztherapie“ ein weiterer Behandlungsbedarf, existiert die Möglichkeit eine Verlängerung bei der Krankenkasse zu beantragen.

Ist eine Gruppentherapie besser oder schlechter als eine Einzelsitzung?

In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass die Gruppentherapie genauso wirksam ist wie eine Einzelbehandlung.

Welche Vorteile hat eine Gruppentherapie?

Durch den Austausch mit anderen Teilnehmenden der Gruppe kann erkannt werden, dass auch andere Personen unter ähnlichen Problemen und Beeinträchtigung leiden. Diese Erkenntnis kann Schuld und Schamgefühle bezüglich der eigenen Symptomatik reduzieren. Durch gegenseitige Hilfestellung und Erfahrungsaustausch können die Patienten und Patientinnen zum einen voneinander lernen und zum anderen kann dadurch die Selbstwirksamkeit gesteigert werden.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich gerne.