Phobische Angst
Die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens eine Spezifische
Phobie zu entwickeln liegt nach Umfragen in Deutschland bei 8 %. (Wittchen,
1986)
Spezifische Phobien sind äußert intensive und immer wieder auftretende Furchtreaktionen, die durch
spezifische Situationen oder Objekte ausgelöst werden und von dem zwingenden
Wunsch begleitet sind, diese Situationen oder Objekte zu vermeiden. Die Intensität
der Furchtreaktion erscheint einem Außenstehenden der realen Gefahr dieser
Situation unangemessen und bizarr. Gewöhnlich zeigt der Phobiker Einsicht
in diese Irrationalität seiner Furchtreaktion, vermag sie aber nicht willentlich
unter Kontrolle zu halten (Hamm, 1997; Marks, 1987 aus A. Hamm „Spezifische
Phobien“ Fortschritte der Psychotherapie)
Fallbespiel:
Der weitere Karriereschritt für Frau Z. ist zum Greifen nah. Dafür müsste sie
aber nach Australien, worüber sie sich sehr freuen würde, wäre da nicht die
Angst, den Spinnen der Region zu begegnen. Schon die einheimischen Spinnen
rufen bei Frau Z. panische Angst hervor und lassen sie schneller atmen, zittern
und aufschreien. Sie möchte gern mehr Kontrolle über ihre Furchtreaktion haben,
um sich ihren Traum erfüllen zu können.
Literaturempfehlungen
- Dombrowski, H.-U. (2001). Angst erfolgreich überwinden. München: CIP-Medien Verlag
- Mathews, A., Gelder, M., Johnston, D. (1994): Platzangst. Basel: Karger Verlag
- Wittchen, H.-U. (1997): Wenn Angst krank macht. Störungen erkennen, verstehen und behandeln. München: Mosaik
- Schröder, B. (2000): Der Weg durch die Angst. Reinbek: rororo
- Wolf, D. (1994): Ängste verstehen und überwinden. Mannheim: PAL-Verlag
Sozialphobie
Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens eine soziale Phobie
zu entwickeln, liegt bei 13,3 % und stellt damit in den USA nach Depression
und Alkoholismus die dritthäufigste psychische Störung dar.
Zentrales Merkmal von
Sozialphobie ist die Überzeugung oder Erwartung, dass das
eigene Verhalten oder körperliche Symptome (z. B. rot werden, zittern, stottern)
von anderen Menschen als peinlich bewertet wird. Diese Überzeugung oder Erwartung
drückt sich vor allem in Gefühlen von Angst und Scham, körperlicher Anspannung
und einer starken Vermeidung von Situationen aus, in denen eine Konfrontation
mit dieser negativen Bewertung möglich ist. Die Ängste können sowohl in Situationen
ausgelöst werden, in denen eigene Handlungen vor anderen ausgeführt, von
diesen beobachtet und bewertet werden könnten (so genannte Leistungssituationen),
als auch in Interaktionssituationen (z.B. Unterhaltungen), in denen das eigene
Verhalten und die Reaktionen anderer in wechselseitiger Beziehung stehen.
Fallbeispiel
Eine 23-Jährige Klientin sucht einen Psychotherapeuten auf, weil sie Angst hat,
auf Partys zu gehen. Sie fühlt sich auf Partys immer unwohl und angespannt.
Schon die Vorbereitung ist für sie sehr schwierig, weil sie unsicher
ist, was sie anziehen soll. Sie befürchtet, dass sie ausgelacht wird,
weil sie das Falsche angezogen hat. Außerdem geht sie davon aus, dass
sie rot wird, wenn man sie anspricht, und das ist ihr sehr peinlich. Die anderen könnten sie für unsicher oder dumm halten, und genau
das will sie auf jeden Fall vermeiden. Derzeit sagt sie fast alle Einladungen
ab, so dass sie schon deutlich weniger eingeladen wird und die wenigen
Freunde sie über ihre gehäuften Ausreden belächeln. Sie zieht sich immer
mehr zurück und fühlt sich einsam und unglücklich.
Literaturempfehlungen
- Lydia Fehm/Hans-Ulrich Wittchen (2004): Wenn Schüchternheit krank macht. Ein Selbsthilfeprogramm zur Bewältigung Sozialer Phobie. Göttingen: Hogrefe.
Panikstörung
Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens eine Panikstörung
zu entwickeln, liegt nach Studien bei 2,4%.
Das wesentliche Kennzeichen der Panikstörung sind wiederkehrende
schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation
oder besondere Umstände beschränken und deshalb auch nicht vorhersehbar
sind. Wie bei anderen Angsterkrankungen variieren die Symptome von Person
zu Person, typisch ist aber der plötzliche Beginn mit Herzklopfen, Brustschmerz,
Erstickungsgefühlen, Schwindel und Entfremdungsgefühlen gegenüber anderen
Menschen. Fast immer entsteht dann auch die Furcht zu sterben bzw. vor
Kontrollverlust oder Angst, wahnsinnig zu werden.
Fallbeispiel
Frau K. ist eine 43-Jährige Bürokauffrau und sucht auf Anraten ihres Hausarztes
die Psychotherapiepraxis auf. Sie hat mehrere körperliche Symptome wie
Druck- und Engegefühl in der Brust, Schwindel und Herzrasen, Schweißausbrüche,
Atemnot und Benommenheit, für die keine Ursache gefunden wurde. Diese Symptome
kommen plötzlich, so dass Frau K. Angst zu sterben hat, und deswegen mehrmals
schon den Krankenwagen gerufen hat.
Agoraphobie
Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens eine Agoraphobie zu
entwickeln, liegt nach Studien bei 5,7%..
Unter Agoraphobie versteht man ein umgrenztes bis generalisiertes Vermeidungsverhalten,
das sich entweder auf bestimmte Situationen oder Orte bezieht,
z.B. den Supermarkt, oder auf alle möglichen Situationen und Orte bezogen
ist, die
sich dadurch auszeichnen, dass eine Flucht bei einem Panikanfall
schwierig oder peinlich wäre. Das Entfernen von sicheren Orten (meist zu
Hause) wird
als bedrohlich erlebt. Agoraphobische Situationen werden
in Begleitung oder mit Sicherheitssignalen (Medikamente, Riechsubstanzen,
Telefonnummer der
Behandlungsperson) leichter ertragen.
Fallbeispiel
Eine 28-Jährige Frau berichtet, dass sie nur selten das Haus verlässt. Sie vermeidet
Menschenmengen oder auch öffentliche Plätze. Außerdem fährt sie nie alleine
Bus oder Zug. Wenn sie gezwungen ist, alleine aus dem Haus zu gehen, führt
sie immer ein Handy mit der Nummer des Hausarztes mit, Lutschbonbons und
ein Asthmaspray. Sie leidet sehr unter ihrer Angst, da sie sich immer mehr
von ihren Freunden zurückzieht und den Anschluss verpasst.
Generalisierte Angststörung
Nach wissenschaftlichen Studien ist die Generalisierte Angststörung
eine der häufigsten Angststörungen. Etwa zwei Drittel der Betroffenen
sind Frauen.
Die Hauptmerkmale der Generalisierten Angststörung sind sehr starke, allgemeine
und vielfältige Sorgen, Befürchtungen oder Ängste, die zu einer deutlichen
Beeinträchtigung des Lebens der betroffenen Personen führen. Die lang andauernden
Sorgen, Befürchtungen und Ängste sind nicht auf bestimmte Situationen beschränkt,
wie z.B. bei den phobischen Störungen. Von den Betroffenen werden die Sorgen
als schwer kontrollierbar erlebt. Neben diesem Phänomen der Sorgen finden
sich bei Betroffenen häufig Symptome wie Schlafstörungen, Muskelverspannungen,
leichte Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, aber auch körperliche
Symptome wie Schwitzen, Herzrasen, Magenbeschwerden, Übelkeit, Erstickungsgefühle
und Schwindel.
Fallbeispiel
Eine 40-Jährige Mutter zweier Kinder kommt in die psychotherapeutische Praxis,
weil sie sich nicht entspannen kann, häufig müde und gereizt ist. Sie hat
Magenprobleme und leidet unter Schwindel. Ihre Familie meint, dass sie
sich sehr schnell Sorgen mache, was die Familienmitglieder nicht nachvollziehen
können. Sie macht sich Sorgen darüber, dass ihr Ehemann auf dem Weg zur
Arbeit einen Unfall haben könnte, dass sie ohne Geld dastehen werden, dass
sie selbst oder jemand aus der Familie eine schlimme Krankheit bekommen
könnte. Diese Sorgen sind sehr quälend und legen sich erst, wenn sie ihren
Ehemann während seiner Fahrt zur Arbeit mehrmals anruft. Auch die Kinder
müssen ihr immer wieder sagen, wo sie gerade sind. Der Ehemann muss ihr
wiederholt bestätigen, dass sein Job sicher ist und sie sich keine Sorgen
über die möglichen finanziellen Schwierigkeiten machen soll. Diese Beruhigungen
helfen zunächst, die Sorgen kommen aber immer wieder.
Zwangsstörungen
Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an einer Zwangsstörung
zu erkranken, liegt nach Studien bei 2-3%. Das durchschnittliche Erkrankungsalter
liegt zwischen 20 und 25 Jahren. Im Allgemeinen sind Männer und Frauen
etwa gleich häufig betroffen, Männer im Schnitt etwa 5 Jahre früher.
Die Betroffenen bei einer Zwangsstörung verspüren einen subjektiven Drang, bestimmte
Dinge zu denken oder zu tun, um eine vermeintliche Gefahr abzuwenden, was
quälend und zeitaufwändig ist. Sie versuchen deshalb, diese Gedanken abzuwehren
bzw. den Handlungsimpulsen zu widerstehen. Es gelingt ihnen aber nicht,
sie zu unterlassen. Sie erleben diesen Drang als etwas, was von ihnen selbst
kommt, und können die Übertriebenheit der Handlungen einsehen.
Fallbeispiel
Der 44-Jährige Vater von zwei Kindern berichtet über sein Verhalten vorm Schlafengehen,
das er nicht unterbinden kann. Er braucht meist über zwei Stunden, bevor
er ins Bett kommt, weil er vorher alle Außentüren und Fenster des Hauses
kontrolliert, ob sie vor Einbrechern sicher sind. Er hat starke Angst,
dass seiner Familie etwas zustoßen könnte. Trotz dieser Sorge versteht
er, dass seine Kontrolle übertrieben ist. Seine selbstständigen Versuche,
mit der Kontrolle aufzuhören, sind bis jetzt gescheitert, weil sein unangenehmes
Gefühl ihm keine Ruhe gibt. Da ihn seine Rituale abends so viel Zeit kosten,
bekommt er nicht genug Schlaf und ist morgens wie gerädert. Er leidet sehr
unter der Symptomatik und wünscht sich mehr Lebensqualität.
Literaturempfehlungen
- Reinecker, H. (2006). Ratgeber Zwangsstörungen. Informationen für Betroffene und Angehörige. Göttingen: Hogrefe
- Foa, E., Wilson, R. (1994). Hör endlich auf damit – wie Sie sich von zwanghaftem Verhalten und fixen Ideen befreien. München: Heyne
- Hoffmann, N. (1990). Wenn Zwänge das Leben einengen. Mannheim: PAL Verlag
- Fricke, S. & Hand, I. (2004). Zwangsstörungen verstehen und bewältigen. Hilfe zur Selbsthilfe. Psychiatrie-Verlag
- S., Ulrike, Crombach, G., Reinecker, H. (1996). Der Weg aus der Zwangserkrankung. Vandenhoek Transparent Bd. 34. Göttingen: Vandenhoek und Ruprecht
- Broschüren für Patienten und Angehörige können bei der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen
(www.zwaenge.de) bestellt werden. Die Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen gibt auch Auskunft über Selbsthilfegruppen.
Depressionen
Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an einer Depression
zu erkranken, liegt bei 5 bis 18%. Frauen haben ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko
wie Männer.
Eine depressive Erkrankung zeichnet sich durch Veränderungen der Stimmung, der
Interessen und des Antriebs aus. Typische Symptome sind Niedergeschlagenheit,
Verlust der Freude, emotionale Leere, Antriebslosigkeit, Interessenverlust
und zahlreiche körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Gewichtszunahme/-verlust,
Unruhe, Verlangsamung, Müdigkeit und Energieverlust. Charakteristisch sind
auch Konzentrationsprobleme, Gefühle der Wertlosigkeit und Schuldgefühle.
Viele der genannten Zustände und Beschwerden kennen jedoch
alle Menschen. Sie sind, wenn sie eine bestimmte Dauer und/oder Intensität
nicht überschreiten, normale, gesunde Reaktionen auf die Erfahrungen von
z.B. Verlusten, Misserfolgen, Belastungen, Zeiten der Ziellosigkeit, der
Einsamkeit oder der Erschöpfung.
Fallbeispiel
Frau J. ist eine 50-Jährige Frau, die sich seit Monaten niedergeschlagen und
antriebslos fühlt. Sie hat keine Kraft, um etwas zu unternehmen, und findet,
dass ihr nichts mehr Freude bereitet. Sie hat sich zurückgezogen und vermeidet
es, sich mit Freunden zu treffen. Sie grübelt viel über die Vergangenheit,
macht sich viele Vorwürfe über vergangenes Verhalten. Sie fühlt sich diesem
Zustand ausgeliefert und hilflos. Sie war schon so verzweifelt, dass sie
ihr Leben für sinnlos hielt und Selbsttötungsgedanken hatte.
Literaturempfehlungen
- Burns, D. (1995). Fühl Dich gut (5. Auflage); Trier: Trèves
- Hautzinger, M. (2006): Ratgeber Depression. Göttingen: Hogrefe.
- Wittchen, H.-U. et al. (1995). Hexal Ratgeber "Depression" – Wege aus der Krankheit. Basel: Karger
- Merkle, R. (2003). Wenn das Leben zur Last wird. Ein praktischer Ratgeber zur Überwindung seelischer Tiefs und depressiver Verstimmungen. Mannheim: PAL-Verlag
- Weiterführende Informationen im Internet: www.kompetenznetz-depression.de
Akute und Posttraumatische Belastungsstörungen
Die Wahrscheinlichkeit, an der Posttraumatischen Belastungsstörung
im Laufe des Lebens zu erkranken, liegt bei ca.1 bis 9%.
Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine Störung, die nach besonders belastenden
Erlebnissen wie z.B. Unfällen, Naturkatastrophen oder dem
Erleben sexueller oder nichtsexueller Gewalt auftreten kann. Die auslösenden
traumatischen
Ereignisse sind dadurch gekennzeichnet, dass die Person direkt
eine oder mehrere Situationen erlebt, die eine Bedrohung der körperlichen
Unversehrtheit
ihrer selbst oder eines anderen Menschen beinhalten. Diese
Situation oder Situationen erlebt sie mit intensiver Angst, Hilflosigkeit
oder Entsetzen.
Teile der Traumatisierung erlebt die Person in der Folge
auf sehr belastende Weise im Wachen oder Schlafen wieder. Auf die Erinnerungen
reagiert sie
zum Teil mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Übelkeit
etc. Verbunden ist dies meist mit der Vermeidung von Situationen/Dingen,
die an das Trauma
erinnern, bzw. einer emotionalen Taubheit. Weiterhin treten
Symptome wie Übererregung, Schlaf- oder Konzentrationsstörungen, erhöhte
Schreckhaftigkeit oder Reizbarkeit auf.
Fallbeispiel
Herr S. wurde vor einem Jahr Opfer eines Banküberfalls. Er hat viel Glück gehabt
und ist mit dem Leben davon gekommen, obwohl er mit der Waffe bedroht wurde.
Während des Überfalls hat er sich ausgeliefert und hilflos gefühlt. Seit
diesem Ereignis wacht er nachts schweißgebadet vor Angst auf. Er ist sehr
schreckhaft und zuckt zusammen, wenn er Männer mit ähnlicher Statur wie
die der Täter sieht. Er sieht sich nicht in der Lage, wieder am Schalter
zu arbeiten, da er starke Angst empfindet. Auch zu Hause ist er schnell
gereizt und fühlt sich von anderen Menschen nicht verstanden und sehr distanziert.
Er macht keine Zukunftspläne mehr und leidet sehr unter seinem Zustand.
Literaturemfehlungen
-
Boos, Anne (2007): Traumatische Ereignisse bewältigen: Hilfen für Verhaltenstherapeuten und ihre Patienten. Hogrefe
Somatoforme Störungen
In westlichen Zivilisationen liegt die Wahrscheinlichkeit, an somatoformen
Störungen im Laufe des Lebens zu erkranken, bei 10 bis 15%. In Allgemeinarztpraxen
muss mit einem Anteil von 20 bis 30% somatoformer Störungen gerechnet
werden, aber auch bei Fachärzten werden die betroffenen Patienten häufig
vorstellig, um eine spezielle medizinische Diagnostik durchführen zu lassen.
Studien haben ferner gezeigt, dass in medizinischen Allgemein- und Fachkrankenhäusern
bis zu etwa einem Drittel der Patienten an behandlungsbedürftigen somatoformen
Beschwerden leidet. Es kommt nicht selten vor, dass die somatoforme Symptomatik
nicht erkannt und daher auch nicht adäquat erkannt wird.
Das wesentliche Kernmerkmal aller somatoformen Störungen ist das Leiden unter
körperlichen Beschwerden, die nicht (oder nicht ausreichend) durch einen
medizinischen Krankheitsfaktor erklärt werden können. Bevor die Betroffenen
einen Psychotherapeuten aufsuchen, haben sie in der Regel intensive Behandlungsversuche
durch Haus- oder Fachärzte hinter sich. Patienten mit somatoformen Störungen
sorgen sich oft über körperliche Vorgänge oder über mögliche Krankheiten
und beschäftigen sich intensiv mit ihrem Körper und seinen Vorgängen. Üblicherweise
werden körperliche Missempfindungen auf organische Schäden zurückgeführt,
und es fällt den Betroffenen zumeist schwer, eine Beteiligung psychologischer
Faktoren an ihren körperlichen Beschwerden anzunehmen.
Fallbeispiel
Auf den Rat des Hausarztes kommt eine 36-Jährige Frau in die Praxis, die starke
Rückenschmerzen hat. Sie hatte vor Jahren einen Bandscheibenvorfall
und wurde operiert. Mittlerweile sind drei Jahre vergangen, ohne dass die
Schmerzen
nachgelassen haben. Die Ärzte können die anhaltenden Schmerzen
nicht mehr erklären. Frau Z. fühlt sich durch die Schmerzen stark eingeschränkt.
Sie
unternimmt kaum etwas mit Freunden, weil die Schmerzen stark
sind. Sie möchte ihre Freunde nicht zwingen, nur etwas zu machen, wo sie
auch mitmachen kann. Dieser Zustand macht sie traurig, hilflos und wütend.
Sie schämt sich dafür, dass sie nicht voll funktionsfähig ist und möchte
keinem zur Last fallen. Frau. Z. fand es komisch, dass sie zum Psychotherapeuten
geschickt wurde und ist skeptisch, ob sie hier richtig ist. Sie ist aber
so verzweifelt, dass sie mit Hilfe der Psychotherapie lernen möchte, mit
den Schmerzen umzugehen.
Literaturemfehlungen
- Sachse, U.: Schwarz ärgern, aber richtig. Klett-Cotta
- Rauh & Rief (2006): Ratgeber Somatoforme Beschwerden und Krankheitsängste. Göttingen: Hogrefe
Essstörungen
Nach den Studien liegt die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland im
Laufe des Lebens an einer Anorexie zu erkranken, bei 1,3% (Jacobi et al.,
2004). Ein Großteil der Betroffenen sind Mädchen der Altersgruppe zwischen
14-19 Jahren. Gefährlich ist die Tendenz, dass Personen, die an Anorexie
erkrankt sind, ein viermal höheres Risiko zu sterben haben, als Personen
des gleichen Alters und Geschlechts.
Die Auftretenswahrscheinlichkeit der Bulimie ist ca. 3-mal höher
als die der Anorexie und liegt bei 2,4%.
Unter dem Begriff Essstörungen sind zwei Varianten definiert: Anorexie und Bulimie.
Das zentrale Symptom dieser Problematik wird in den krankhaften Veränderungen
des Essverhaltens gesehen, welches sich einerseits in auffälligem Umgang
mit Nahrung zeigt: bei der Anorexie beispielsweise in Form von Verweigerung
ausreichender Nahrungsaufnahme oder bei bulimischen Patienten in Form von
Heißhungerattacken. Anderseits gehen Essstörungen mit einer übermäßigen
Beschäftigung mit den Themen Figur, Nahrung und Gewicht einher. Ebenso charakteristisch
für Essstörungen sind Störungen des Körperbildes sowie Selbstwertprobleme
in Form von Schamgefühlen.
Fallbeispiel
Eine 23-Jährige Studentin berichtet über ihre Unzufriedenheit mit dem Gewicht.
Sie wiegt bei einer Körpergröße von 1.76m 70kg. Sie hat schon mehrere Diäten
ausprobiert, die langfristig keine Gewichtsreduktion gebracht haben. Seit
drei Jahren hat sie vor allem abends Heißhungerattacken. Da sie sich nach
diesen Heißhungerattacken meist schuldig fühlt und um eine Gewichtszunahme
zu vermeiden, erbricht sie danach. Sie mag es nicht, mit anderen zu essen,
weil sie dann ihr kontrolliertes Essverhalten nicht so leicht umsetzen
kann und viele Fragen gestellt bekommt. Sie hat eine Liste an Nahrungsmitteln,
die sie nicht mehr essen darf, weil sie befürchtet, davon zuzunehmen. Ihre
Gedanken drehen sich meist ums Essen und ums Gewicht. Sie kann sich nur
mögen, wenn sie ein bestimmtes Gewicht hat. Allerdings enden ihre Abnehmversuche
meist in einer Gewichtszunahme, was sie sehr frustriert. Sie möchte in
der Therapie gern wieder Kontrolle über ihr Essverhalten erlangen und lernen,
sich zu mögen.
Links
www.bundesfachverbandessstörungen.de
www.bzga.de/adressen/essstoerungen.htm
Literaturempfehlungen
- Vocks, S. & Legenbauer, T. (2005). Wer schön sein will, muss leiden? Wege aus dem Schönheitswahn- ein Ratgeber. Göttingen: Hogrefe.
- Böning, V. (2000): Ausbrechen - Bulimie verstehen und überwinden. Frankfurt: Urban & Fischer.
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (2000): Essstörungen. Ratgeber für Eltern, Partner, Geschwister, Angehörige, Lehrer und Betreuer.
Köln: BzgA.
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (2000): Essstörungen. Bulimie – Magersucht – Ess-Sucht. Köln: BzgA.
- Gerlinghoff, M., Backmund, H. (1995): Ess-Störungen. Anstöße zur Selbsthilfe. Stuttagart: Thieme-Verlag.
- Wise, Karen (1992): Wenn essen zum Zwang wird. Mannheim: PAL-Verlag.
- Gerlinghoff, M., Backmund, H., Mai, N. (1993): Magersucht und Bulimie. Verstehen und bewältigen. Weinheim: Beltz-Verlag.
Körperdysmorphe Störung
Derzeit gehen Schätzungen von einer Auftretenswahrscheinlichkeit
von 1 bis 2% in der Bevölkerung aus. Aufgrund bisheriger Untersuchungen
kann von einer Gleichverteilung der Störung bei Frauen und Männern ausgegangen
werden.
Bei der Körperdysmorphen Störung steht die übermäßige Beschäftigung mit einem
Körperteil im Vordergrund, der als hässlich oder gar entstellt angesehen
wird, obwohl keine oder höchstens minimale Veränderungen festzustellen sind.
Lang dauernde, große Teile des Tages einnehmende ritualisierte Handlungen
und/oder zwanghafte gedankliche Beschäftigung stehen im Vordergrund und
führen zu starkem Leiden. Die Betroffenen sind überzeugt, dass der Mangel
für andere genauso offensichtlich ist und sie deswegen abgewertet und abgelehnt
werden. Dies hat oft zur Folge, dass sie ihre alltäglichen Anforderungen
im sozialen, beruflichen oder anderen Bereichen nicht mehr bewältigen können.
Folgeerscheinungen können Depressivität, Selbsttötungsgefährdung, Substanzmissbrauch
und andere Probleme sein.
Fallbeispiel
Ein junger Mann, der gerade eine Ausbildung macht, berichtet nur unter starken
Schamgefühlen, dass er soziale Kontakte möglichst vermeidet. Er kann es
nicht haben, dass seine Mitmenschen ihn sehen, weil er so eine schlechte
Haut hat. Jedes Mal, wenn er jemandem über seine Sorgen und Ängste erzählte,
wurde er nicht verstanden, weil für andere dieser Makel an der Haut nicht
sichtbar war. Trotz dieser Zusicherung ekelt sich Herr B., wenn er seine
Haut anschaut. Er investiert viel Geld in Pflegeprodukte und viel Zeit
in Arztbesuche. Er kann nicht mehr unbefangen feiern gehen, weil er das
Gefühlt hat, dass andere ihn nur anstarren, und er sich einfach mit dem
Makel nicht wohl fühlt. Er merkt mittlerweile, dass sein Leben sehr eingeschränkt
ist und er zunehmend ängstlich und traurig ist.
Suchtprobleme
Studien aus Deutschland ermittelten eine Wahrscheinlichkeit für
Alkoholismus im Laufe des Lebens von 13%, bei Männern etwa viermal so
hoch wie bei Frauen. Alkoholabhängigkeit stellt in den westlichen Industrienationen
bei Männern die häufigste und bei Frauen nach Angststörungen die zweithäufigste
psychische Erkrankung dar.
Kurzdefinition von Alkoholabhängigkeit
Alkoholabhängig ist entweder, wer den Konsum von Alkohol
nicht beenden kann, ohne dass unangenehme Zustände körperlicher oder psychischer
Art eintreten, oder wer nicht aufhören kann zu trinken, obwohl er sich oder
anderen immer wieder schweren Schaden zufügt.
Vier Formen des Trinkverhaltens bei Alkoholabhängigen:
Konflikttrinken: Die Abhängigkeit besteht darin, dass der Betroffene in ganz
bestimmten Situationen zu Alkohol greift, da er über keine anderen Lösungs-
oder Bewältigungsmöglichkeiten verfügt.
Rauschtrinken: Die Abhängigkeit besteht darin, dass der Betroffene es trotz bester
Vorsetze nicht schafft, lediglich kleinere Mengen Alkohol zu trinken.
Vielmehr endet sein trinken meist in mehr oder weniger starkem Rausch.
Spiegeltrinker: Die Abhängigkeit besteht darin, dass der Betroffene über den
Tag verteilt Alkohol trinkt, um die Alkoholkonzentration im Blut nie
unter einen bestimmten „Spiegel“ sinken zu lassen, da sonst unangenehme
Entzugserscheinungen auftreten.
Periodisches trinken: Die Abhängigkeit besteht darin, dass der Betroffene zwischen
zeitweiser Abstinenz immer wieder Phasen eines unkontrollierten Alkoholkonsums
hat. Dem Betroffenen sind oft keinerlei Anlass oder Auslöser hierfür
bewusst, weswegen er so genanntes „magisches“ oder abergläubisches
Denken zur Erklärung der Trinkphasen entwickelt.
Literaturemfehlungen
- J. Lindenmeyer (2005). Lieber Schlau als blau. Weinheim: Beltz Psychologie Verlags Union.
- Feuerlein, W., Dittmar, F. & Soyka, M. (1999). Wenn Alkohol zum Problem wird: Hilfreiche Informationen für Angehörige und Betroffene. TRIAS-Verlag, Stuttgart.
Pathologisches Spielen
Die Störung besteht in häufig wiederholtem Glücksspiel, das die Lebensführung
der betroffenen Person beherrscht und zum Verfall der sozialen, beruflichen,
materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führt. Die Betroffenen
setzen ihren Beruf und ihre Anstellung aufs Spiel, machen hohe Schulden und
lügen oder handeln ungesetzlich, um an Geld zu kommen oder die Bezahlung von
Schulden zu umgehen. Es wird ein intensiver, kaum kontrollierbarer Spieldrang
beschrieben.
Sexuelle Funktionsstörungen
Aus den Untersuchungen geht hervor, dass die Häufigkeit sexueller
Funktionsstörungen bei Frauen bei 29% und bei Männern bei 25% liegt.
Unter sexuellen Funktionsstörungen verstehen wir Störungen,
die den Ablauf des vollständigen sexuellen Reaktionszyklus hemmen, verzögern,
verlängern
oder gänzlich unmöglich
machen. Unbehandelte sexuelle Funktionsstörungen führen in den meisten
Fällen zum langsamen Erliegen der Sexualität. Immer seltenere Versuche
führen zu
wiederkehrenden Enttäuschungen, zu einer Erhöhung der Angst und schließlich
zur Chronifizierung der Symptomatik.
Folgende sexuelle Funktionsstörungen sind bekannt:
In Bereich der sexuellen Annäherung: sexuelle Aversion (Angst vor einem oder
mehreren Aspekten der Sexualität, totale oder teilweise Vermeidung sexueller
Situationen), Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen (selten oder nie
sexuelles Verlangen, sexuelle Gleichgültigkeit), gesteigertes sexuelles
Verlangen
Im Bereich der sexuellen Erregung: Versagen genitaler Reaktionen (Erregung reicht
in Stärke und Dauer für den Verkehr nicht aus- fehlende Erektion oder fehlende
Gleitsubstanz der Vagina „Lubrikation“)
Im Bereich des Orgasmus: Orgasmusstörung (Orgasmus selten oder nie), Ejaculatio
praecox (Ejakulation vor, beim oder kurz nach dem Einführen), mangelnde
sexuelle Befriedigung („physiologischer“ Orgasmus ohne Lustempfinden und
orgastisches Erleben)
Im Bereich der nachorgastischen Reaktionen: nachorgastische Verstimmung (nach
dem Verkehr depressive Verstimmung, Weinanfälle, Gereiztheit, innere Unruhe,
Schlafstörungen)
Im Bereich der Schmerzstörung: nichtorganischer Vaginismus (Einführen des Gliedes
wegen krampfartiger Verengung des Scheideneingangs gar nicht oder nur unter
Schmerzen möglich- nicht organisch), nicht organische Dyspareunie (Brennen,
Stechen, andere Schmerzen oder Missempfindungen im Genitalbereich)
Aufmerksamkeitsdefizit - Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, ein Krankheitsbild
mit vielen Ausprägungen, ist weltweit die häufigste kinder- und jugendpsychiatrische
Erkrankung. Sie „wächst“ sich – nach Ansicht der Wissenschaft- nicht aus.
Vielmehr begleitet sie die Betroffenen in unterschiedlicher Ausprägung
oft ein Leben lang. Wir rechnen heute damit, dass 4 bis 5% der Kinder
und etwa 1 bis 2% der Erwachsenen betroffen sind.
Typisch für ADHS sind folgende Symptome:
Aufmerksamkeitsdefizite, Konzentrationsstörungen und Desorganisiertheit
Menschen mit ADHS erleben sich als unaufmerksam und vergesslich,
sie wirken oft geistesabwesend (“mit ihren Gedanken woanders“) oder verträumt.
Sie haben Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen und wechseln häufig das
Thema. Sie haben immer wieder neue Einfälle, sind ablenkbar und könnten
den Eindruck eines „chaotischen“ Gesprächsstils erwecken. Es fällt schwer,
Arbeiten, Tätigkeiten und Situationen, die eine lange Aufmerksamkeitsspanne
erfordern (z.B. Vorlesungen, Seminare, Sitzungen), bei unzureichender
Stimulation und Motivation durchzuhalten. Gegenstände werden häufig verloren
(z.B. Geldbeutel oder Schlüssel) und Termine vergessen. Arbeiten zu organisieren,
zu planen und selbstständig Aktivitäten in Angriff zu nehmen, ist in der
Regel mit großen Schwierigkeiten verbunden. Begonnene Aktivitäten werden
oft nicht beendet und durch neu begonnene Unternehmungen unterbrochen.
Bei Interesse sind viele Menschen mit ADHS anderseits in der Lage, sich
extrem gut und dauerhaft zu konzentrieren (zu „hyperfokussieren“).
Impulsivität
Menschen mit ADHS handeln oft spontan (z.B. im Straßenverkehr oder
beim Sport) und entscheiden „aus dem Bauch heraus (z.B. Partnerwechsel,
Arbeitsplatzwechsel). Hinterher schätzen sie dieses Verhalten oft selbst
als „unüberlegt“ ein.
Emotionale Instabilität
Menschen mit ADHS berichten von häufigen und raschen
Stimmungsschwankungen. Diese Stimmungsschwankungen reichen von Wut und Aggressivität
über Deprimiertheit
zu Euphorie, oft vor dem Hintergrund allgemeiner Unzufriedenheit,
Langeweile und Suche nach Stimulation.
Hyperaktivität
Die sichtbare motorische Unruhe des Kindesalters nimmt im Erwachsenenalter
oft ab oder verschwindet. Bei einigen bleibt diese motorische Unruhe jedoch
bestehen (z.B. Wippen mit den Füßen, Fingertrommeln oder Rutschen
auf dem
Stuhl). Häufig berichten Erwachsene mit ADHS von „innerer Unruhe“,
sie fühlen sich chronisch angespannt, das „Gedankenkarussell“ kreist unaufhörlich.
Autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder ähnliche
Übungen
werden als „Horror“ erlebt. Viele „brauchen“ stattdessen regelmäßig
motorische Bewegung (z.B. Laufen, Rad fahren), um überhaupt im Alltag „funktionieren“
zu können und erleben Aktivitäten als „entspannend“, die andere
Mensche
als Extrembelastung empfinden würden.
Positive Eigenschaften und Fähigkeiten bei Erwachsenen mit ADHS
- Neugier
- Risikobereitschaft
- Energie
- Kreativität• Fantasie
- Rasche Auffassungsgabe
- Flexibilität
- Häufig Fähigkeit, andere zu strukturieren
Borderline Persönlichkeitsstörung
Die Auftretenswahrscheinlichkeit in der Allgemeinbevölkerung liegt bei 1,2 %. Dabei sind davon 60% Frauen und 40% Männer. (Torgerson, 2001)
Typisch für die BPS ist ein tiefgreifendes Muster von Instabilität. So versuchen die Betroffenen ein tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu verhindern. Es führt dazu, dass die Beziehungen entweder nicht lange halten oder sie erleben schnellen Wechsel von dem intensivsten Glücksgefühl bis zur tiefsten Enttäuschung. Auch in dem Gefühlsleben ist ein ständiger Wechsel von Traurigkeit, Angst, Ärger oder Gefühl von Leere. Die meisten Betroffene haben Probleme mit ihren Gefühlen umzugehen. Sie empfinden sie besonders intensiv, so dass sie für Betroffenen unaufhaltbar scheinen. In diesem Notzustand kann selbstverletzendes Verhalten, riskantes Handeln und Selbstmordabsichten auftreten. Auch die starke Impulsivität ist charakteristisch für die Patienten, so kann es zu den plötzlichen Wutausbrüchen führen.
Fallbeispiel
Fr. S. ist niedergeschlagen, wiederholt ist ihre Beziehung mit Krach beendet worden. Sie verstehe nicht, wie es wieder dazu kommen konnte. Sie sei es gewohnt gewesen, alles für ihren Partner zu machen und habe sich bemüht, ihm seine Wünsche unausgesprochen zu erfüllen. Auch wenn ihr Partner ihr die Liebe immer wieder versichert habe, traute sie ihm nicht. Sie kontrollierte sein Handy nach möglichen SMS`s von anderen Frauen und durchsuchte immer wieder seine Kleidung, nach eventuellen Spuren der Untreue. Sobald der Partner es mitbekommen habe, gab es Streit. Der Freund sei sauer gewesen und Fr. S. habe sich abgelehnt und versängstlich gefühlt. Sie sei außerdem meist auch wütend geworden und sei dann unfair gewesen, weil sie sich so angegriffen gefühlt habe. Als dann die Schuldgefühle noch dazu kamen, fühlte sie sich nicht mehr in der Lage ihre Gefühle auszuhalten, sie sei dann im Bad verschwunden und habe sich selbst verletzt.
Links
www.borderline-plattform.de
http://www.borderline-community.de/
http://www.borderline-netzwerk.de/
http://www.borderline-netzwerk.info/
Literaturemfehlungen
- Knuf, A. & Tilly, C. (2007): Borderline- Das Selbsthilfebuch. Balance-Buch + Medien.
- Sender, Ingrid (2000): Borderline. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige. CIp-Medien.